Kategorie: Location

  • Mopedlimbo durch die Simsongeschichte

    Eine Schwalbe macht noch keinen… okay, wir haben auch noch nicht Sommer. Viele Schwalben und andere Mopeds machen jedoch eine Ausstellung, welche man gerade jetzt an regnerischen Tagen gern mal besuchen kann. Das umgangssprachlich gern als Fahrzeugmuseum abgekürzte (in der Langform Museum für sächsische Fahrzeuge Chemnitz) hat eine neue Sonderausstellung am Start. Nicht nur über die Schwalbe, klar. Sondern über die Geschichte von Simson.

    Der Flyer zur Ausstellung zeigt eine rostige tiefergelegte Simson, welche irgendwie „anders“ aussieht. Irgendwie gar nicht Original. Aber keine Angst, gleich als erstes ist eine atlanktikblaue KR51 Schwalbe aus dem Jahr 1965 zu sehen, welche noch sehr viel Originalsubstanz habe. Der Besitzer kann sogar aufzählen, was ausgewechselt wurde, etwa der Ständer.

    Gezeigt werden Suhler Mokicks ab Ende der 1960er Jahre, darunter Prototypen, Jugendträume, Arbeitsgeräte. Von der Zeit nach 1990, welche auf Wikipedia unter der Überschrift „Besondere Marktsituation nach 1990“ abgehandelt wird, sind ebenso viele Modelle zu sehen. Dazu kommen aktuelle Umbauten aus der Tiefer-Schneller-Rattiger-Umbauszene.

    Neben der Ausstellung, welche bis zum 31.10.19 läuft, gibt es auch viele Vorträge. Etwa jetzt am 6. Juni über die Geschichte der Firma vom ehemaligen Leiter der Forschung und Entwicklung bei Simson sowie dann am 19. Juni über die Zeit von der Wende bis heute. Beide Vorträge starten 18:30 Uhr. Und bekanntlich erhält mit unserem Chosy-Gutschein die zweite Person freien Eintritt ins Museum.

  • Darauf einen… Eierlikörz?!

    Blue Steel, Coco Love, Häzel Hoff und Son of a Peach. Wo könnten wir bei diesen Titeln sein? In einem Tonstudio, bei einem angesagten RPB auf Android und iOS oder etwa in einer Bar? Ach, mit der Assoziation liegt man irgendwie verdammt schnell goldrichtig. Eigelbgoldrichtig. Denn obwohl es natürlich einfach gelegt ist, so schnell auf die Lösung zu kommen, ist es natürlich beabsichtigt, dass sich die Namen auch nach Getränken anhören. Die Rettung naht für mich als Blogger, der jetzt nicht einfach nur Hocker vor ein Brett stellen muss. Nein, eine Bar gilt es nicht zu beschreiben. Vielmehr eine Manufaktur mit angeschlossener Probiermöglichkeit. Oder so.

    Und dort gibt es, da dort hergestellt: Eierlikörz. Ein „Premiumprodukt aus Bioeigelb und ausgewählten Edelspirituosen“. In verschiedenen Sorten. Da wir sommerlich unterwegs nur Pfirsich probiert und mitgenommen haben, ist ja nicht stählernes Silvester, bleibt die Probe aller Sorten euch überlassen. Also keine Angst, ein T-Tippübersprungfehler hat sich nicht eingestellt nach zu viel Probierei „am Hochprozentigen“ (Vorsicht, fast wären wir in eine Phrase getreten). Das Z gehört genau dort hin.

    Unverwechselbar ist natürlich das Huhn im Logo von Eierlikörz, welches wie die Flüssigkeit aus eigener Herstellung stammt. Da diese gerade „voll“ am Laufen war, haben wir nur kurz im Ladengeschäft vorbeigeschaut. Entsprechend bessern wir die Kulturgeschichte des Eierlikörs hier mal noch mit Wissen von Tante Wiki auf. Demnach kommt das Getränk irgendwie aus Südamerika, dann neu erfunden in Antwerpen von Verpoorten. Der kam auf die Idee Eier anstatt Avocado zu nehmen, da diese schlecht verfügbar gewesen sei. Liegt ja auch nahe, wegen der Eierform der Frucht. Ein Glück hat er keine Ohrschlammschnecken zur Hand, sonst müsste deren Slogan irgendwie anders lauten. Zumindest ist mir klar, warum mir dieses Ei, Ei, Ei im Ohr steckt bei dem Markennamen. Eine DDR-Erfindung ist es jedenfalls nicht, soviel sollte gesagt sein.

    Eierlikörz, die Eierlikörmanufaktur aus Karl-Marx-Stadt, jetzt Chemnitz, findet ihr in der Nähe vom Brühl. Genauer auf der Elisenstraße 25 gen Mühlen vom Brühl aus gesehen.

  • Her(r)ein bei Herr Ferdinand – Kaffeekultur auf dem Sonnenberg

    Ferdinand, damit verbinde ich persönlich Wien. Wohl da mein Professor nach seiner Emeritierung dort gastierte. Etwas Wien gibt es nun auch in Chemnitz und Persönlichkeit. Ein neues Kaffeehaus hat soeben Ende Mai eröffnet, welches euch die 497 km in die Hauptstadt an der Donau abkürzt. Nicht in jener neuen Kneipenzeile im Zentrum, sondern auf der Sonnenberger Hainstraße. Wir stellen euch die neue Location kurz vor, welche angesichts der 130 Fans und drei Bewertungen auf Facebook offenbar noch ein Geheimtipp ist. Auch wir sind nur bei einem Spaziergang oben vom Körnerplatz an der Markuskirche in Richtung des neuen Behördenzentrums auf Herrn Ferdinand aufmerksam geworden. Jetzt wisst ihr aber schon mal, wo ihr ihn „verorten“ könnt.

    Im Eckhaus mit der Nummer 48 ist ein „echter Österreicher“ eingezogen. Herr Ferdinand bietet ganztags Wiener Frühstück ab 07:30 Uhr, Mittagstisch sowie natürlich Kaffee und Kuchen. Mit großzügigen Öffnungszeiten die ganze Woche über bis 22:00 Uhr. Ebenso einladend sind die Räumlichkeiten. Einer der Rezensenten bei Facebook lobt das Ambiente. Wir haben nur kurz reingelugt und dabei gemütliche Sitzbänke und vielstrahlige Leuchter gesehen. Stilvoll. Wiederbesuch mit mehr Zeit ist geplant. Dazu locken sollen „einmalige Kaffeeprodukte, Mehlspeisen, österreichische Schmankerln und Qualitätsweine“. Konkret stehen als Snacks z.B. Panini mit unterschiedlichen Füllungen wie Räuchertofu, San Daniele Schinken und Parmesanspäne, San Daniele Schinken und Parmesanspäne oder Sardellen auf der Karte. Als Hauptgerichte finden sich Tafelspitz, Zanderfilet oder ein veganer Burger mit Saitan.

    Wiener Kaffeehaus. Irgendwas fehlt da jetzt noch, oder? Genau. Ganz selbstbewusst wird vom „besten Kaffee der Stadt“ gesprochen. Er wird aus Bohnen der Wildkaffee Rösterei, Garmisch-Partenkirchen gebrüht und stamme aus einer Qualitätskaffeemaschine. Dazu Apfelstrudel oder Palatschinken? Torten? Wir sind nicht sicher, ob dies der originalen Kaffeehauskultur entsprechen würde, bei welcher man mit einer Tasse stundenlang die Zeitung studiere (sagt wohl wer), aber der Sachse würde es wohl so machen.

    Übrigens an alle Digitalarbeiter wie wir es sind: Als Besonderheit bietet Herr Ferdinand auch Platz fürs Coworking.

  • 300 x Dix im Museum Gunzenhauser

    Mädchen am Sonntag. Das ist kein Poptitel und kein filmisches Schauspielerinnen-Portrait. Oh doch, hoppla, letzteres ist es wohl auch. Es gibt wohl kaum eine Wortanreihung, die nicht als Film schon lief, oder? Wie auch immer. Viel älter als jene als „Gebraucht – Sehr gut“ verfügbare DVD für elffünfzig mit den Sonntagsmädchen ist das Bild von Otto Dix, welches Teil der „weltgrößten Dix-Sammlung“ ist. 300 x Dix und das nicht an den Thermopylen, sondern im Zentrum von Chemnitz. Dort im ehemaligen Gebäude der Sparkasse, wo seit nunmehr zehn Jahren ein Museum ist. Dabei sind Werke aller Schaffensphasen, Stile und künstlerischen Techniken gezeigt und die 300 ist noch eine Untertreibung, da es fast 400 seien. Viele aus dem Nachlass des Stifters. Von frühen expressionistischen Werken über Hauptwerke der Neuen Sachlichkeit bis hin zu den großen symbolischen Landschaften aus seiner Zeit der Inneren Emigration. Viel zu sehen also. Nicht im kleinen Kämmerlein, sondern auf allen vier Etagen des Hauses. Und dann gibt es da noch einen Raum, welcher euch mitunter schockieren wird. Und „Lol“, das ist kein Clickbait, sondern wird sogleich eingelöst.

    Das Mädchen am Sonntag sieht in meinen Augen gar nicht so aus, wie ich mir die Stimmung an so einem „off-tag“ vorstelle: Schleife im ordentlich gemachtem Haar und gepflegte Kleidung sind das eine. Aber der Gesichtsausdruck? Die Interpretation und so weiter zu den Bildern überlasse ich anderen. Es werde neben Abschied von Hamburg (1921) und dem Aquarell Artistin (um 1923) etwa zu den frühen Hauptwerken der Neuen Sachlichkeit gezählt. Der im nahen Gera geborene Künstler stehe in der Tradition von Toulouse-Lautrec, so Kurator Stefan Dahme. Porträts, Selbstbildnisse sind zu sehen. In der Ausstellung werden 40 Gemälde, 50 Aquarelle und Gouachen, 100 Zeichnungen und 110 Grafiken von Otto Dix gezeigt.

    Geöffnet hat das Museum Gunzenhauser von Di – So und an Feiertagen von 11 – 18 Uhr. Führungen werden am Donnerstag, Sonntag und Feiertag um 16 Uhr angeboten sowie Freitag und Samstag jeweils 12 Uhr. Achja, und mit unserem Chosy Gutschein… na, ihr wisst schon.

  • Neue Gutscheineinlösestellen vorgestellt: Kino Metropol

    Das Metropol. Oder kurz das Pol, wie es keiner nennt. Sicher wird dieses Kino trotzdem den ein oder anderen Spitznamen haben und mit noch größerer Gewissheit viele Erinnerungen auf die Leinwand im Kopf projizieren. Ich bemühe jetzt gar nicht mal die Suchmaschine zu den historischen Hintergründen. Wahrscheinlich geht das Gebäude so auf die 1920er zurück oder früher und es war wohl nicht immer Kino. Bereits der Eingangsbereich hat mich bei meinen Besuchen begeistert. Der große Saal selbst scheint Geschichten zu erzählen und strahlt das aus, was man Kino nennt. Ich könnte auch meine Oma fragen, welche Erinnerungen sie ans Metropol hat. Doch da ich selbst welche habe und jeder von euch sicher auch, überspringe ich die Einleitung sogleich und komme zum praktischen Teil. Das Kino Metropol ist seit der Ausgabe 2018 auch eine der Einlösestellen für Chosy.

    Das Kino Metropol wird seit 2016 von einem neuen Betreiber bespielt. Neue Ideen und so. Lest es nach im Beschreibungstext auf Seite 70. Doch es ändert sich nicht, dass wohl die beliebteste Frage heißt: Was läuft heute im Kino? Ganz unterschiedliche Sachen. Mal was aus Hollywood, mal was spezielleres. Heute zum Freitag etwa „A quite place“. Morgen dann zum Philosophen-Jubiläum auch der „Junge Marx“. Generell ist es ja dieser Aspekt beim Kino, der einen reinzieht: die Überraschung auch mal was zu schauen, was nicht auf Seite 1  vorgestellt wird. Aber schon wird es theoretisch hier. Dabei wollten wir nur auf diesen Gutschein hinweisen. Der lautet nämlich: Zwei Personen Eintritt zum Preis von einer plus ein kleines Popcorn. Wer also mal wieder Bock auf Kino hat, sollte diesen Gutschein einlösen. Weiterhin enthalten sind natürlich der Klassiker Clubkino (seit Ausgabe Nummer 1 so enthalten) sowie das Weltecho Kino oben. Am Uferstrand könnt ihr zum Sommerkino wieder Cocktails schlürfen, um komplett alle filmischen Angebote genannt zu haben im Chosy Chemnitz Gutscheinbuch 2018.

  • Einladung zum Eisbuffet und mehr

    In der Chemnitzer Innenstadt ist die Eiszeit wieder gestartet. Überall wird geschleckt. So auch vorn an der Ecke Theaterstraße. Im Buono gibt es seit wenigen Jahren einen zweiten Raum mit nem eisigen Angebot: Eisbuffet nennt sich das. Hier ein schneller Tipp zu unserem Gutschein im aktuellen Chosy 2018 auf Seite 11.

    Erst das Eis. Obwohl erst ein Becher. In die Hand, wäre wohl nur was für Essenserkunder. Die dürfen aber meist noch kein Eis. Kirsch-Banane, Erdbeere, Mango. Haben sie auch Stracciatella? Kann schon sein. Nun ist Speiseeis nicht unsers schreiberische Steckenpferd. Das Determinativkompositum selbst wäre es wohl schon eher. Deshalb also knapp die Info, dass es variantenreich wie gewohnt ist, was hier im Tresen liegt. Der eigentliche Gag des Angebots ist aber ohnehin ein anderer.

    Die danach selbst zusammenstellbaren „Zutaten“ sind es, was das Eisbuffet auszeichnet. Saucen, Smarties, Kekse. Ja, man könnte sogar Kekseis mit extra Keksen nehmen. Das alles gibt es im Becher, welchen man vor Ort auslöffelt oder in nem anderen für to-go, um ihn etwa vorn an den Pinguinen zu essen. Eis an den Kaiserpinguinen, klar.

    All das gibt es mit unserem aktuellen Chosy Gutschein fürs buono ein klein wenig günstiger. Wie immer sind die Innenstadt-Coupons etwas weniger sparintensiv. Wer gern mehr mit Chosy spart und nen Ausflug machen möchte, der fährt entweder zu Jannys Eiscafé nach Zschopau oder raus zur Pelzmühle. Dort gibt es Eiskreationen bzw. Eisbecher. Zwei Kugeln Eis zum Preis von einer gibt es dann auch noch im Kohlebunker am Fuß des Kaßbergs, um das Eisregiment komplett zu machen. Wer dieses Frühjahr also kein Eis in Chemnitz isst, macht es vielleicht… im Sommer. Werbespruch erwartet. Nicht doch.

  • Flamingo im Schloßteich gesichtet!

    Stolz schaut der Flamingo rüber zur Insel im Schloßteich. Als möchte er am liebsten gleich losschwimmen. Genau das macht er auch am liebsten. Das hört sich jetzt einsam an. Doch Tierliebhaber brauchen keine Kommentare schreiben, denn er hat noch drei Schwäne als Kameraden. Gemeint sind aber ohnehin die Tretboote, welche zusammen mit den Ruderbooten seit dieser Woche wieder im Wasser sind und ausgeliehen werden können. Bekanntlich erhaltet ihr sie mit unserem Chosy-Freizeitgutschein für zwei Stunden zum Preis von einer. Doch das ist eigentlich gar nicht die Meldung, so spektakulär sich die Überschrift auch anhört. Ein eigentlicher Köder, den wir im Schloßteich auswerfen, ist ein anderer.

    So wurden wir vom Betreiber der Verleihstation informiert, dass es auch dieses Jahr wieder die Schlossteichregatta gibt. Das lustige Badewannenrennen findet dieses Jahr am 04. August 2018 ab 16 Uhr am Chemnitzer Schlossteich statt. Wie lustig? Schaut euch unsere Bilder hier vom Jahr 2014 an. Eingebettet oder sollte mal eingebootet sagen, ist die Veranstaltung in diesem Jahr in die Veranstaltungsreihe Klostersommer anlässlich der 875-Jahrfeier von Chemnitz.

    Wer sich anmelden möchte, der braucht nicht nur einen Teamnamen und zwischen 3 und 6 Personen als Mitfahrer. Vielmehr sollte man auf dem Anmeldeformular auch der Wanne einen Namen geben können und verraten, wie viele Kästen Bier in die Bauphase „eingeflossen“ sind. Die Startgebühr beträgt nur symbolische 10 Euro pro Team. Es gibt aber ein paar technische Auflagen. So ist auf die Verwendung von wasserlöslicher Farbe, Öle und jegliche Fette zu verzichten, um Verunreinigungen des Gewässers zu vermeiden. Außerdem muss die Wanne schwimmfähig sein und darf beim Kentern nicht untergehen. Die Fortbewegung der Wanne erfolgt ausschließlich mit Muskelkraft, wobei Staken oder Schieben nicht erlaubt sind. Scharfe Kanten oder sonstige Aufbauten, die zu Verletzungen von Teilnehmern führen könnten, sind zu vermeiden.

    Weitere Informationen zur Anmeldung hier im Post auf Facebook.

  • Neu im Zentrum: Kathi Kunterbunt

    Wuff, Wuff, ich höre es ganz deutlich. Miau, es raschelt das Laub. Nicht im Park, sondern drüben aus dem Regal. Klar sind wir entsprechend nicht in einem normalen Laden. Tiere gibt es nicht mit Fell und Lebensgeist. Auch sind die Tiermotive nur ein sehr kleiner Teil des Spektrums und die Geräusche nur ausgedacht. Also mysteriös, mysteriös. Der Grund für diesen Einstieg in diesen reinen Vorstellungsbeitrag ist, dass die Waren dieses Ladens eine besondere Zielgruppe ansprechen und dann aber auch Außenstehende, die sich wünschen würden, genau eine Fähigkeit zu haben. Welche Fähigkeit das ist, das erfahrt mal gleich sofort, wir sind ja hier nicht bei Klickmichweg. Diese Fähigkeit, welche Stoff zu Sachen macht, ist: Nähen! Und was es in dem Landen u.a. gibt, das sind Stoffe. Viele verschiedene Stoffe. Ganz viele verschiedene. Sowie Nähzubehör und auch Wolle.

    Der Grund für den mysteriösen Einstieg ist auch jener, dass mir der Laden selbst schon vor etlichen Jahren im Augenwinkel erschien und doch bisher unbekannt blieb. Damals, vor etwa 10 Jahren, war er auf der Bernsdorfer Straße. Damals waren wir ja auch noch mit einem Büro in der Gegend am Unicampus. Ich erinnere mich so gut an den Laden, da sein Logo so ist wie der Name: Kunterbunt. Genauer, darf ich vorstellen, Kathi Kunterbunt. Der Vorname ist der einer echten Person und nicht wie beim Quadratburgerbräter eine Erfindung. Der Nachname ist es wohl dann schon. Zwischendurch war man auf dem Kaßberg. Nun ist Kathi Kunterbunt ins Zentrum gezogen, wieder an eine Stelle in direkter Nähe zu einem Ex-Büro von uns. Hach, wir verpassen uns aber auch immer. Nein, diesmal nicht. Diesmal sind wir mal in den neuen Laden von Kathi Kunterbunt gegangen und haben uns umgeschaut. Und was wir da alles entdeckt haben.

    Hier im Hochhaus Theaterstraße 36 war bis vor zwei-drei Jahren (korrigiert mich) ein angesagter Sportladen mit Spezialisierung auf Fahrräder und Wintersport, vorher war auch schon ein Sportgeschäft mit allgemeinerer Zielgruppe und ganz vorher zu „DDR-Zeiten“ war hier… noch ein Sportladen. Es ist also gar nicht mal so ungewöhnlich, wenn das ansonsten „schlichte“ Bauwerk den Beinamen Sporthochhaus trägt. Das liegt also nicht daran, dass es hier keine Fahrstühle gibt und die Bewohner ins oberste Stockwerk etwa laufen müssen. Der neue Laden bricht mit dieser Tradition, aber aktiv sind die Kunden dennoch.

    Der Laden geht über zwei Etagen. Gerade die enorme Raumhöhe im Erdgeschoss in Verbindung mit der Treppe nach oben verleihen ihm etwas Besonderes.

    Nun könnte man an dieser Stelle aufzählen, was es nun wirklich alles bei Kathi Kunterbunt Chemnitz gibt. Knöpfe, Bänder, Garn. Dazu noch die Info über allerlei Materialien und so weiter. Generell aber spricht Kathi Kunterbunt eine Zielgruppe an, welche sich wohl gut auskennt. Nähen ist eben eine Handarbeit, welche im Trend liegt. Entsprechend kann ich nur von meiner Verblüffung berichten, dass hier auf zwei Etagen wirklich sehr viel zu finden ist. Die große Auswahl ist auch einer der Punkte, welcher von Kunden in den positiven Bewertungen online immer wieder genannt wird.

    Kathi Kunterbunt ist neu im Chemnitzer Zentrum seit Anfang Februar 2018. Die Adresse lautet Theaterstraße 36 und parken könnt ihr entsprechend überall, wo ihr auch sonst parkt, um das Brazil zu besuchen oder in den Buchladen zugehen, um euch ein Chosy zu holen. Geöffnet hat man von Mo – Fr von 10 bis 19 Uhr und samstags bis 16 Uhr.

  • Kurzer Keks-Check im CAB

    Willste nen Keks? Oder sollen wir dir erstmal auf den Keks gehen? Also bitte: Nun lest ihr ihn endlich, den großen Krümel-Check. Was steckt drinnen im Keks, welchen ihr im CAB mit unserem Gutschein bekommt… blabla. Stattdessen wollen wir lieber mal schauen, was in der Tietz-Location noch im Dezember so geht. Ein verstecker Weihnachts-Eventtipp sozusagen.

    Geschlossen am 24. Dezember und an den beiden folgenden Feiertagen sowieso. Von wegen. Okay, am „Heiligen Abend“ ist zu, da Sonntag immerzu zu ist beim CAB. Das heißt übrigens Café Art Bar und darf wörtlich verstanden werden. Schon seit zwei Jahren ist an der Querung rüber zur Zentralhaltestelle eine coole, aber gemütiche Location entstanden. Sitzmöbel aus Retrobeständen mischen sich hier mit Industrieoptik. Rund ums Fest sind nicht nur drei Emojis auf dem CAB-Flyer aufgedruckt, sondern auch Events in blauer und roter Schrift. So heißt es am 25. und 26. jeweils AfterGANS prt 1. und 2. Kommt ab 21 Uhr zum Barbetrieb und sei es, um über die hässlichsten Geschenke zu lästern. Danach folgt dann wieder ein Spiele-Tag.

    Kommen wir also nochmal zurück zum Keks-Check. Zum Kaffee gibt es im CAB also nen Keks. Hört sich mager an. Ist aber auch nicht angebissen wie auf dem Foto. Der Keks rollt aber in der Wagenrad-Tradition (was seine Größe angeht) auf den Teller. Drei Geschmacksrichtungen stehen zur Wahl, schoko, weiß und vegan und der Kaffee ist heiß. Ob nun in blauer Tasse wie Opas Trabi, orange oder weiß. Alle weiteren Check-Resultate gibt es dann demnächst auf StudiVZ. Einige wollen vielleicht wissen, wie viel sie mit dem Gutschein sparen. Damit sind wir beim Beispiel für genau das, was das Chosy nicht sein soll. Zahlreiche Gutscheine im Buch sind enthalten, welche bereits bei ihrer Einlösung den Kaufpreis reinholen. Die einsfünfzig für den Keks nun nicht. Dafür habt ihr was entdeckt, nämlich eben ne chillige Bar im Zentrum.

    Übrigens: Seit 1. Dezember gelten vorerst neue Öffnungszeiten im CAB. Mo bis Do ist ab 18 Uhr geöffnet, Freitag und Samstag ab 15 Uhr.

  • Neu in Chemnitz: Empfang, eine Bar

    Offenbar mag man es geheimnisvoll in dieser Location. Oder wie wäre es mit unerschlossen, neu oder unbekannt. Ach, sucht euch doch was raus aus den Synonymen. Zumal sich bei eurem Besuch im Empfang einige jener Worte ohnehin erledigen würden. Also das unbekannt zum Beispiel. Neu in Chemnitz ist es jedoch definitiv, der Empfang. Oder das?

    Empfang. Da wir hier in der Nähe vom Schauspielhaus sind, wollen wir mal sprachlich bleiben. So hätte das „bar“ jetzt noch so Anführungsstriche bekommen können und weitere Wortspiele wären denkbar. Lassen wir mal.

    Kürzlich, konkret Donnerstag, 30.11. um 22:47 Uhr, sind wir, wie öfters mal, an der Ecke Zieschestraße und Rembrandt vorbeigekommen. Ja, das ist dort, wo man den Güterzug nachts rattern hört. Unter dieser historischen Stahlbrücke fährt er durch, der Zug Richtung Westen (also Glauchau und so). Die Kurve runterzu rattert es auch, denn da liegt Richtung Zschopauer noch fein gewürfeltes Kopfsteinpflaster unter den Rädern der Pkw. Was aber wohl wesentlich ist, das ist die Nähe zum Schauspielhaus die Straße rüberzu. Nun habe ich euch zwischen runter und rüber verraten, wo hier hin müsst. Viel mehr werdet ihr hier nicht erfahren, denn jenes „geheimnisvoll“ von oben wollen wir hier nicht „zerstören“.

    Also hier an jener Ecke ist das Ladenlokal im Erdgeschoss plötzlich belebter gewesen als sonst. Einige Zeit war hier wohl sowas wie ein privates Fotoatelier untergebracht, wie man im Vorbeigehen rüber zum Schauspielhaus ebenso bemerkte. Gerade Pokémon-Goer dürften die Ecke auch kennen, da hier die Fishbox 5 ein Upgrade zur Arena erhielt, als das neue Raid-System eingeführt wurde. Perfekt wäre wohl das Incognito fürs Goldsammeln. Sorry, OT.

    Nur eine Familienfeier? Nein, hier wurde eine neue Bar & Bistro eröffnet. Ende September bereits. Eine Bar, so verkündet es das minimalistische Schild überm Eingang. Davor unterhielten sich gerade zwei über Drehbücher und Skripte, die Vermutung liegt also ebenso wie das Schauspielhaus nahe, dass hier fürs Exil ein Ersatz gefunden wurde. So viele E.

    Von drinnen haben wir keine Fotos machen wollen. Nicht etwa, da Tische und Stühle ein Persönlichkeitsrecht haben, sondern weil ordentlich was los war und man doch nicht immer alles ins Netz ziehen muss, oder?

    Der Empfang selbst bietet Getränke und Snacks und bekannt ist weiterhin, dass es an drei Tagen in der Woche ab 17 Uhr geöffnet hat und auch etwa 23 Uhr noch ordentlich was los war. Zumindest bei unserer Zufallsbegegnung. Diese führte uns allerdings nur vorbei und mit einem scheuen Blick hinein, was vor allem daran lag, wie bereits doppelt erwähnt. Entsprechend können wir uns nicht übers Mischungsverhältnis der Cocktails äußern, wenn es sie denn gibt. Gesehen habe ich nur die typischen Wein- und Biertrinker, was völlig wertungsfrei gemeint ist.

    Jetzt habt ihr die Info zu Name und Location. Die Homepage vom Empfang müsst ihr jetzt auch nicht mehr besuchen, denn dort gibt es nur eine Datei als Bild, welche sich empfangsblatt.jpg nennt und eben diese Infos bereithält. Drüben im Zuckerbergschen Netzwerk gibt es auch ne Fanseite, wenn ihr nach „Empfang Chemnitz“ sucht. Geteilt und geliked werden die Beiträge dort auch von ehemaligen Betreibern des Exil, was jetzt ganz investigativ ist.