NEU in Chemnitz

Das Fahrrad – Neue Sonderausstellung im Industriemuseum

13. Mai 2016 2 Min. Lesezeit Chemnitz lebt Redaktion
KURZ EINGEORDNET

Bevor wir tiefer einsteigen: Hier kommt der schnelle Überblick für alle, die sofort wissen wollen, worum es geht.

  • Warum das Thema gerade spannend ist
  • Für wen sich der Tipp wirklich lohnt
  • Was man schnell mitnehmen kann

Besungen und viel gefahren! Nein, hier dreht es sich nicht um den Manta oder Trabi. Es geht hier um ein Fahrzeug, dessen Geschichte früher begann. Das Industriemuseum „rollt“ diese sozusagen auf. In seiner Sonderausstellung „Das Fahrrad – Kultur, Technik, Mobilität“ zeigt die Einrichtung an der Zwickauer Straße seit heute über 100 Fahrrad-Ikonen der letzten 200 Jahre. Ideal also für einen Radausflug zu Pfingsten oder darüber hinaus. Die Ausstellung läuft bis Ende Januar 2017. Und wer mit dem Bicycle Song im Ohr das Gebäude betritt, der hat sich schon mal richtig eingestimmt. Also mit einem der vielen Songs über das Rad, an welchen wohl die Mehrheit denkt?

Blick in die Ausstellung | Foto: Hannelore Zschocke, Industriemuseum Chemnitz
Blick in die Ausstellung [1] | Foto: Hannelore Zschocke, Industriemuseum Chemnitz
Vom historischen Laufrad bis zum hochmodernen Pedelec sind Exponate vorhanden. Bis was bitte? Der Ausdruck steht für Pedal Electric Cycle, also jene Räder, die von euren Briefträgern schnurrend durch die Straßen gefahren werden. Und obwohl die Ausstellung aus der Elbstadt im Norden kommt, wurde sie um regionale Erzeugnisse ergänzt. Klar, Chemnitz ist bekannt für seine Industriegeschichte und mit Marken wie Wanderer und Diamant verknüpft. Weitere Exponate der Sonderausstellung sind z.B. ein britisches Tricycle (Dreirad) aus dem Jahr 1885, das Klapprad „Captain Gérard“ von Peugeot aus Paris um 1914, ein Flugzeug-Fahrrad von Reyé Bardet aus Bordeaux, eine Rikscha aus Hongkong der 60er oder ein MIFA Klapprad aus Sangerhausen.

Der Besucher erfährt laut Industriemuseum, wie sich das Fahrrad vom einstigen Reitpferd-Ersatz des städtischen Bürgertums zum Massentransportmittel der Arbeiter entwickelte und welchen Anteil Radsport und industrielle Produktion an der bis heute andauernden Erfolgsgeschichte haben. Als Special haben Besucher die Möglichkeit selbst auf einem Hochrad Platz zu nehmen.

Öffnungszeiten des Industriemuseums Chemnitz
Di – Fr: 9 bis 17 Uhr
Sa, So, Feiertag: 10 bis 17 Uhr
Montag geschlossen

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