Was viele nicht ahnten, ist nach einem rutschigen Tag schon Gewissheit: Die US-Kultserie LOST war nicht nach sechs Staffeln beendet! Der Pachtvertrag für die tropische Insel war aber schon abgelaufen, also entschied man sich für einen ausgefalleneren Drehort. Heimlich wurde eine siebte LOST-Staffel mit einer einzigen Folge im verschneiten Chemnitz gedreht, wie unser Youtube-Fundstück „Verloren im Schnee“ beweist.
Die Produktionsnotiz des Regisseurs lautet:
Wenn jemand im Schnee stecken bleibt, sollte man erst einmal hingehen und fragen, ob man im Schnee stecken geblieben ist und dann denjenigen seinem Schicksal überlassen. Wenn dies getan ist, kann man zuschauen…
Extra für die Produktion ließ man es tagelang schneien, um möglichst echte Szenen zu filmen. Wie immer ist die böse Seite schwarz und wird durch einen BMW verkörpert, während die gute Macht in der Opferrolle durch einen weißen Kleinwagen dargestellt wird. Mit einer Länge von nur 3:25 Minuten ist sie die kürzeste Serienepisode aller Fernsehabende. Beeilung also an der Chipstüte! Damit vermeidet sie die bekannten Längen in den Dialogen, spielt aber mit dem bewährten Mittel des offenen Endes. Ob Heiner zur Hilfe eilte? Wir werden es wohl nie erfahren. Zur Ehrenrettung sei notiert: Wir haben viele Szenen „beobachtet“, in denen sich Chemnitzer helfen. Andere Szenen, in denen niemand half, sahen wir zwar auch, aber da war es sowieso vollkommen aussichtslos. 😉