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Chemnitz ergraut auf DW-TV

27. November 2010 1 Min. Lesezeit Chemnitz lebt Redaktion

Der Kasten Clausthaler fühlt sich irgendwie schwerer als sonst an und bevor die Kaffeeverpackung aufgeht, ist die Milch sauer geworden. Man braucht keinen Altersanzug, um sich gewisse Lebensveränderungen vorzustellen, die spätestens eintreten, wenn man das dreißigste, vierzigste Lebensjahr überschreitet. Man braucht eigentlich auch keine weiteren Berichte über Chemnitz als die „Altersmetropole Europas“, um die bevorstehenden Probleme zu erahnen, die der Wandel in der Demografie verursachen wird. Jeder hat davon gehört und die vielen Wiederholungen machen es auch nicht anders, den Bart nicht kürzer, könnte man meinen.

Die Deutsche Welle hat sich des Themas „Chemnitz und die Senioren“ trotzdem angenommen und hat die Stadtsprecherin und die Seniorenuni besucht. Als Maßnahme der Stadt gegen das Problem wird lediglich das neue Marktpflaster genannt, auf dem sowohl Senioren als auch Familien mit Kinderwagen besser unterwegs sein werden. Der Ausdruck Bequemlichkeitsstreifen bekommt angesichts dieser steinernen Problemorientierung eine ganz andere Bedeutung. Die Vision könnte lauten: Schon in wenigen Jahren, wenn sich überall herumgesprochen hat, wie glatt jenes Chemnitzer Steinwerk ist, wird das neue Pflaster für staunende Zuzüge sorgen.

Den kompletten Beitrag gibt es hier bei der Deutschen Welle: „Chemnitz – die Altenmetropole Europas„.

Update 29.11.: Den Beitrag gibt es jetzt auch auf YouTube

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