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Schatzinsel Chemnitz

22. November 2010 2 Min. Lesezeit Chemnitz lebt Redaktion
KURZ EINGEORDNET

Bevor wir tiefer einsteigen: Hier kommt der schnelle Überblick für alle, die sofort wissen wollen, worum es geht.

  • Warum das Thema gerade spannend ist
  • Für wen sich der Tipp wirklich lohnt
  • Was man schnell mitnehmen kann

Im Stadtbild sind sie kaum aufgefallen, nur wer in seinem Stammrestaurant mehr Plätze besetzt fand als sonst, wunderte sich vielleicht: Was machen die vielen jungen Leute hier?

Wer jedoch im Internet die Nachrichtenseiten durchschaute, konnte Chemnitz überproportional häufig lesen. Und dafür ist ausnahmsweise mal nicht der CFC verantwortlich, denn die Überschriften lauten:

„Kernis“, „Vollis“ und der Traum von fünf Prozent (sueddeutsche.de)

Piratenpartei will den Untergang aufhalten (Welt.de)

Klar zum Kentern (Spiegel Online)

Obwohl Chemnitz weder einen (Flug-)hafen noch einen attraktiven Bahnanschluss hat, hat die Piratenpartei hier am Wochenende angelegt und ihren Bundesparteitag abgehalten. Circa 600-700 Mitglieder der vier Jahre alten Partei tagten in der Mensa am Campus der TU Chemnitz. Die oftmals als „Einthemen-Partei“ bezeichnete Gruppierung arbeitete sich durch inhaltliche Diskussionen zu allen denkbaren Themen von der Bildung bis zur Wirtschaft.

Bei so viel Arbeit blieb den Teilnehmern leider jedoch kaum die Gelegenheit die Stadt kennenzulernen. Lediglich am Freitag gab es für einige Interessierte eine Führung. Der ein oder andere ist am Nischel vorbeigefahren. Zwischen Übernachtungsmöglichkeit und Tagungsstätte nahm ein Berliner Pirat die Stadt im Vergleich zu seinem letzten Besuch z.B. als kaum verändert war, der Besuch liegt aber 20 Jahre zurück, als die Stadt noch ihren Philosophennamen trug. Ein anderer Teilnehmer aus Süddeutschland ist der „nach unten korrigierbare Altersschnitt“ aufgefallen: junge Leute zwischen 16 und 30 sind ihm kaum begegnet. Ein Bremer Pirat lobte den tollen Servive in den Restaurants und im Hotel. Bei Twitter konnte man folgende Meinungen lesen:

Übernachtet und gefeiert haben die Piraten auch auf der Augustusburger Str. 102, wo nebenan gerade der Grünzug durch die Stadt vollendet wird. Den Abriss sehen die Organisatoren aber mit einem zwinkernden Auge als tolle Parkplatzbeschaffung direkt vor dem Haus, wo die Straße gesperrt ist.

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