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Und Gewinner blieb doch der CFC

29. Oktober 2010 2 Min. Lesezeit Chemnitz lebt Redaktion

Man braucht kein Fußball-Freak zu sein und alle Ecken des Balls auswendig kennen, um das Pokalspiel des CFC gegen den VfB Stuttgart als besonderes Ereignis zu erkennen. Man braucht auch nicht alle Grashalme auf dem Platz gezählt haben und ein Abseits von einem Elfmeter unterscheiden können, um das Duell zwischen Viertligist CFC und dem in der Bundesliga spielenden VfB als eher ungleich zu betrachten. Die Überschriften der Pressejournalie nach dem Spiel hätten lauten könnnen: „das himmelblaue Wunder blieb aus“. Doch war auf den Stufen zwischen Südkurve und Gästebereich genau jene zugrundeliegende Stimmung zu spüren: dass es eben doch möglich gewesen wäre, das Wunder. So flogen die bepfandeten Bierbecher beim ersten vermeintlichen Anzeichen eines Tors im Affektjubel durch die Luft und die abgebrühtesten Männer zitterten und applaudierten für ihre Helden des Abends. Den Abpfiff in der 120. Minute nahmen die Zuschauer dann doch eher gelassen hin: doch kurze Zeit nach dem 1:0 durch Förster war die Hoffnung greifbarer denn je. Und so schreiben die Papierbedrucker der Presse über das Spiel:

Pokal-Coup verpasst: Chemnitzer FC füllt dennoch Kasse auf (Leipziger Volkszeitung)

Chemnitzer FC verpasst weitere Pokalsensation

Bestnoten in der Kür, nun ruft die Pflicht (beide Freie Presse Chemnitz)

Glanzloser VfB Stuttgart dank Harnik weiter (Süddeutsche)

Dreierpack! Joker Harnik rettet Stuttgart (Bild)

CFC im Pech, VfB rettet sich (Berliner Kurier)

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