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Tage der Industriekultur

31. August 2010 2 Min. Lesezeit Chemnitz lebt Redaktion
KURZ EINGEORDNET

Bevor wir tiefer einsteigen: Hier kommt der schnelle Überblick für alle, die sofort wissen wollen, worum es geht.

  • Warum das Thema gerade spannend ist
  • Für wen sich der Tipp wirklich lohnt
  • Was man schnell mitnehmen kann

Viele, die neben CNC-Fräsen, Presswerken und sonstigen Maschinen in den Werkhallen stehen, fragen sich eventuell, was sie nicht Alltägliches bei den „Tagen der Industriekultur“ vom 10.-12.09. erwartet. Andere wiederum sitzen an ihren Schreibtischen und denken sich: ja damals, als Maschinen noch dampften und Hände vom Öl noch schwarz waren, damals konnte man noch das Tageswerk sehen und in den Knochen fühlen.

Beide Gruppen liegen nicht ganz falsch, was ihre Erwartung an die neue Veranstaltung in Chemnitz angeht. Denn während der drei Tage wird einerseits alltägliche Gegenwart geboten und andererseits wird es auch Vergangenheit zu sehen geben.

Industriekultur ist in Chemnitz eben Erbe und Zukunft. Die Tage der Industriekultur sind ein weiteres Großereignis neben dem gefloppten Jubliäum der Begegnungen und dem Bier-Bratwurst Stadtfest, welches die Innenstadt beleben soll. Zwar ist es eine Premiere für das Industriefest, knüpft aber in einem Programmpunkt doch an das Vorjahr an. Vergangenes Jahr, dem Hartmann-Jahr, hatte der Lokumzug mehr Zuschauer als erwartet angelo(c)kt, an den Erfolg sollen die ersten Tage der Industriekultur anknüpfen.

Die Gegenwart lädt am Freitag in Form von Unternehmen, Institutionen und Forschungseinrichtungen der Stadt die Chemnitzer ein. Die lange Nacht der Industrie startet 18 Uhr mit kostenfreien Führungen u.a. bei bei Schenker, Richter & Heß, Niles-Simmons und Union. Die Tickets für die Busverbindung zwischen den 19 Veranstaltungsorten kosten 3 Euro. Gleichzeitig gibt es auf dem Marktplatz einen Gründerzeitmarkt, der an allen drei Tagen stattfindet.

Der Festumzug am Samstag startet wieder am Vormittag und nimmt die gleiche Route wie vergangenes Jahr (Hartmannstraße, Theaterstraße, Müllerstraße, Brückenstraße, Straße der Nationen, Bahnhof). Neben der Lok sind auch weitere historische Transportmittel dabei ab 11 Uhr. Weiter geht es am Hauptbahnhof ab 14 Uhr mit zahlreichen Programmpunkten, herausgehoben wird das Baggerballett um 14.45 Uhr, bei dem jene synchron zur Musik sich bewegen. Am Sonntag wird am gleichen Ort der Tag des Offenen Denkmals um 11 Uhr eröffnet. Als IndustriekulTOUR können für 7 Euro zahlreiche Museen und Industriedenkmäler besichtigt werden.

Was? Tage der Industriekultur Chemnitz
Wann? 10. – 12. September 2010
Wo? diverse Veranstaltungsorte im ganzen Stadtgebiet

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