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Scheiß‘ auf den Campus

10. Juni 2010 2 Min. Lesezeit Chemnitz lebt Redaktion

Kraftklub beim Campus Open AirGerade erst waren sie auf dem Bühnendach des Red Bull Tourbus bei Rock am Ring, demnächst sind sie beim Splash Festival zu erleben, doch gestern gab es ein Heimspiel von KraftKlub beim Sommer Open Air der TU Chemnitz. Obwohl mit Collegejacken und Nerd-Brillen bekleidet, outeten sich die Jungs von KraftKlub vor dem Publikum zunächst, dass sie keine Studenten sind, aber darauf hoffen, trotzdem gut anzukommen. Die Studenten der „Alma Mater“ 😉 hingegen, anfangs noch zögerlich vertreten, füllten den Bühnenbereich bei den bekannten Liedern wie „Zu Jung“, „Randale“ oder „Scheiss in die Disco“ ohne Prüfungsangst. Offenbar hat der Auftritt den Hörern sehr gut gefallen, so schreibt Kevin Koban zu KraftKlub bei Twitter:

Fazit: Kraftklub hat ziemlich Power und sind auch sonst ganz lustig drauf…mein kleiner Highlightact des Tages #Chemnitz #Sofe #Kraftklub

Bloßes „gefällt mir“ Feedback ist aber für KraftKlub etwas schwach. In ihrem Lied „Fotos von mir (Uh Ah)“ wird gesungen: „Redakteure werden bleich im Gesi(iii)cht, doch sie begreifen uns ni(iii)cht“. Da man aber Blogs nicht als „Klopapier“ nutzen kann, probieren wir es mal: wer ist eigentlich KraftKlub? Sie kommen aus Chemnitz Karl-Marx-Stadt, nennen sich Kombo und spielen Randie Pop. Maria von Musicattack schreibt außerdem:

Ihr Sound ist so frisch und neu (…) Ihre Platte Adonis Maximus klingt vom Titel her nach eigenen Angaben der Formation zwar „geil oder? Und auch ein bisschen Schwul“, aber die Songs machen unheimlich Spaß.

Das sagt jetzt gar nix? Egal. Dann hört eben selbst das aktuelle Album „Adonis Maximus“. Songs mit unheimlich Spaß und Wortspielen von Apropopo bis Reime vom Klingelton zur Religion gibt es für 8 Euro u.a. bei Underworld, Titus und Pauls in Chemnitz.

Da wir jetzt ganz vergessen haben über die anderen Bands, die auch beim Sommerfest aufgetreten sind, zu schreiben, gibt’s in unserer Galerie ebenfalls nur Bilder vom KraftKlub-Gig. Wer braucht da noch Partypixx von betrunkenen Studenten bei einer solchen Band auf der Bühne? Und Akademiker, die bei der Überschrift des Artikels auf Ausflugstipps für überwärmte Tage im Hörsaal hofften, denen sei nochmal ein Titel von KraftKlub empfohlen: „Ich hau rein“.

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