Schnappnitz

Parzellen-Pixx der Woche

24. März 2010 1 Min. Lesezeit Chemnitz lebt Redaktion
KURZ EINGEORDNET

Bevor wir tiefer einsteigen: Hier kommt der schnelle Überblick für alle, die sofort wissen wollen, worum es geht.

  • Warum das Thema gerade spannend ist
  • Für wen sich der Tipp wirklich lohnt
  • Was man schnell mitnehmen kann

Gartenglück, Lebensfreude, Naturfreunde, Sonnenseite, Erdenglück, Fortschritt, Kirschbaum, Zwiebel… nur acht von 181 Chemnitzer Kleingartenvereinen mit mehr oder weniger skurrilen Namen. Der Chemnitzer Verband hat schon über 100 Jahre auf dem Gartenzwerg-Buckel. In den Vereinen reihen sich an heckenumrandeten Wegen kleine nummerierte Grundstücke mit Laube, Gartenteich und Grillstelle – jeder kennt das. Die Lausitzer Rundschau hat gestern eine Statistik veröffentlicht, wonach „Sachsen deutschlandweit immer noch die Hochburg der Schrebergärten“ ist. Und das, obwohl die ZEIT-Autoren über die „Unkraut-Ungeheuer“ geurteilt haben:

Der gemeine Schrebergarten, der sich kolonienweise um deutsche Bahngleise, Autobahnabfahrten und Industriebrachen gruppiert, ist das Sinnbild für Spießigkeit und Kleinbürgertum.

Wohingegen die WAZ die Tage beobachtet, dass „immer jüngere Familien eine Parzelle“ pachten, was der STERN schon vor drei Jahren feststellte:

Junge Städter, die abends auf den Szenemeilen unterwegs sind, pachten für das Wochenende neuerdings einen Garten.

Angeregt von dieser Diskussion sind die Parzellen-Fotografen unterwegs gewesen, um die Entscheidung zwischen Spießigkeit und Szenemeile zu finden und haben vier der beliebigsten Laubenkolonien in den Parzellen-Pixx abgelichtet. 😉 Einen Abstimmungs-Button für den besten Schrebergarten… äh… findet ihr woanders.

Die Tage hat das „Urgestein der Geschichte des Kleingartenwesens“ in Chemnitz übrigens seinen 90. Geburtstag gefeiert.

Passende Beiträge zum Weiterlesen.

Weitere Entdeckungen, die gut zum Beitrag passen.