Kein einziger Platz im Hörsaal frei, selbst in den Gängen ist jeder Kubikmeter besetzt – von derart vielen interessierten Köpfen in ihren Veranstaltungen träumen die Naturwissenschaftler. Einmal im Jahr ist es dann soweit – die Weihnachtsvorlesungen der Chemiker und wie gestern der Physiker der TU Chemnitz locken ältere und jüngere Semester ins Unigebäude. Ein Tag der offenen Tür im Veranstaltungskalender vor Weihnachten sozusagen. Während es in der Chemie bunt leuchtet, Krach macht und stinkt bis der Homunculus geboren wird, erscheinen die Probleme der Physik etwas hintergründiger. Schon die vielen Apparate und Versuche von den Physikern Hans-Gottfried Hempel und Wolfgang-Hartmut Lißner sehen etwas komplizierter aus. Motto für die Experimentalpräsentation war dieses Jahr „Chaos und Ordnung“ – kurz: wie sorgen Naturgesetze dafür, dass sich komplexe Systeme selbst organisieren. Wer’s verpasst hat oder wie wir wegen Überfüllung wieder gehen musste, hat schlechte Karten, denn das heißt 12 Monate lang warten, aber vielleicht werden 2010 aus den zwei Veranstaltungen ja auch drei. Eine Stunde vorher kommen ist wohl auch dann Pflicht.
Aktion
Weihnachtsvorlesung an der TU Chemnitz
KURZ EINGEORDNET
Bevor wir tiefer einsteigen: Hier kommt der schnelle Überblick für alle, die sofort wissen wollen, worum es geht.
- Warum das Thema gerade spannend ist
- Für wen sich der Tipp wirklich lohnt
- Was man schnell mitnehmen kann
