Wer den Chemnitzer Weihnachtsmarkt schon von A bis Z kennt, sollte entweder in unsere Nachbarstadt Zwickau fahren oder einen Abstecher ins Gebirge nach Annaberg-Buchholz machen. Beide Märkte sind noch bis einen Tag vor Weihnachten geöffnet, am heutigen vierten Advent (20.12.) findet um 13:30 Uhr zudem in der Adam-Ries-Stadt die größte Bergparade Sachsens mit 1200 Trachtenträgern statt. Auf dem Markt selbst lautet es am vierten Advent um 16 Uhr „Heit is wieder Hutznohmd“.
In der Annaberger Altstadt, im Blickfeld der Annenkirche, liegt ein gemütlicher Markt auf etwa 600 m über Null. Die Hütten sind in Bauweise und Aufstellung abwechslungsreich, die Preise sind etwas günstiger als in den Großstädten. Ein original erzgebirgischer Markt, wie man ihn sich vorstellt – Weihnachtsland Erzgebirge eben. Für Autofahrer lohnt es sich der Ausschilderung zum kostenfreien Parkplatz an der B95 und Ernst-Roch-Straße (Kätplatz) zu folgen, da in der Altstadt vorwiegend Anwohnerparkplätze eingerichtet sind. Weitere Infos zum Markt im Flyer auf der Seite der Stadt.
Auf dem Zwickauer Markt steht ein 20m hoher Baum und erstreckt sich recht weitläufig vom Haupt- bis zum Kornmarkt. Neben erzgebirgischer Handwerkskunst sind auch die Einflüsse des Vogtlandes dem Angebot auszumachen. Am vierten Advent um 16 Uhr lautet es „Verabschiedung Weihnachtsmann und seine 7 Zwerge“. Wer noch Geschenke kaufen möchte – am 20.12. haben die Geschäfte in der Innenstadt von 12 bis 18 Uhr geöffnet.
Zur Weihnachtsmarkt-Wahl steht also ein besinnlicher Besuch im Gebirge mit ggf. Wintersport oder ein Einkaufsbummel in der Innenstadt von Zwickau.


