Ho! Ho! Ho! Wenn es etwa noch vier Monate sind bis der Osterhase kommt, dann kann Weihnachten auch nicht mehr weit sein. Bald werden wieder Geschenke ausgetauscht und Traditionen gepflegt. Eine dieser Bräuche ist bekanntlich unser erzgebirgischer Weihnachtsmarkt mit Glühwein, Handwerkskunst und gut besuchter Innenstadt. Denn die Stimmung am alten Rathaus kann kein Center auf der (ehemals) grünen Wiese nachdekorieren. Der Markt bietet 170 Hütten, den höchsten Baum von Sachsen und einen Mittelaltermarkt mit ca. 30 Ständen.
Gestern wurde der Weihnachtsmarkt in Chemnitz eröffnet – von Oberbürgermeisterin Ludwig und dem Amtskollegen aus unserer finnischen Partnerstadt Tampere Timo P. Nieminen. Die OB verriet, dass sie im Familienkreis mit Kartoffelsalat und Würstchen feiere und mal in die Kirche ginge, mal nicht.
Geöffnet hat der Markt bis 23. Dezember täglich von 10 Uhr bis 20 Uhr und am Fr/Sa eine Stunde länger bis 21 Uhr. Am heutigen Samstag findet ab 14 Uhr eine Erzgebirgische Bergparade in der Innenstadt statt. Das ganze Programm gibt es hier auf der Seite der Stadt.
Der Rheinische Merkur hat die Ankündigung über den Markt genutzt, um einen weiter gefassten Artikel „Das Tor zum Erzgebirge leuchtet“ über Chemnitz und die neue Innenstadt zu veröffentlichen.