Über den Wipfeln der Erzgebirgsfichten thront das Jagdschloss Augustusburg, welches von Chemnitz her im Sommer wie Winter ein nettes Ausflugsziel ist. Die Anlage beherbergt unter anderem einige Museen, einen Kerker sowie zwei Restaurants und bietet einen tollen Überblick über die Landschaft.
Die „Krone des Erzgebirges“ ist am entspanntesten über die Seilbahn vom Tal aus Erdmannsdorf her zu erreichen, allerdings kann man auch mit dem Auto bis vors Tor der Augustusburg fahren. Wer es noch eiliger hat, das Schloss zu erreichen und nicht auf die Bahn warten will, kann auch durch den Wald hochlaufen und 170 Höhenmeter verbuchen. Für den, der genug trainiert hat, besteht dann einmal im Jahr die Möglichkeit, beim „Drahtseilbahnlauf“ gegen die Bahn antreten. Der Gewinner des Laufs 2009 brauchte knapp sieben Minuten und war schneller als die Maschine.
Oben angekommen, geht es vorbei an der klassizistischen Stadtkirche und über den Markt zum Renaissancebauwerk. Die Baugeschichte und ihre Vorgeschichte klingt zwar wie eine Vorepisode aus „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ mit dem Titel Grumbachscher Händel, das Resultat war jedoch, dass der Kurfürst August 1568 genug Geld für den Bau hatte, was man dem Resultat auch ansieht. Die Tore sind reich verziert, die Anlage relativ weitläufig. Im Sommer findet Theater statt, übers Jahr verteilt gibt es Motorradfahrer-Treffen – das nächste am 9. Januar 2010.
Wer auf unsere Empfehlung hin noch immer nicht in Lichtenwalde geheiratet hat, kann das auch im Schloss Augustusburg erledigen. Auch hier gilt – Einladung an uns nicht vergessen!
Öffnungszeiten in der Wintersaison (November-März): täglich 10.00 – 17.00 Uhr