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Immendorffs Affen in den Kunstsammlungen

11. Oktober 2009 1 Min. Lesezeit Chemnitz lebt Redaktion
KURZ EINGEORDNET

Bevor wir tiefer einsteigen: Hier kommt der schnelle Überblick für alle, die sofort wissen wollen, worum es geht.

  • Warum das Thema gerade spannend ist
  • Für wen sich der Tipp wirklich lohnt
  • Was man schnell mitnehmen kann

theaterplatz_kunstsammlungenIn der Neuerwerbungs-Ausstellung zeigen die Kunstsammlungen Chemnitz bis 1. November ihre Stücke von Immendorff. Die Skulpturen der Maleraffen, Werke aus der Serie „Café Deutschland“ und ingesamt 34 Gemälde und Arbeiten aus Bronze zeigen einen Ausschnitt aus dem Werk eines der bekanntesten Maler Deutschlands. Die Affen führen dann auch zum Beinamen der Schau „Alter Ego“, ein Tier als welches er sich darstellte und was seine „zentrale Symbolfigur“ sei. So wurde Immendorffs Lebensschau in der ZEIT sogar unter der Überschrift „Die Kunst des Affen“ präsentiert.

Weiterhin bei der Ausstellung zu sehen sind: Olaf Rauh / Playgrounds sowie der „Mitbegründer der visuellen Poesie“ Carlfriedrich Claus. Die Playgrounds – Spielplätze New Yorks – sind an Rauhs Werken nicht das entscheidende Element, sie dienen nur als zufälliges Ensemble, um die Technik der entfremdeten Sichtweise zu verdeutlichen. Der Annaberger Grafiker Claus verbildlicht Sprache, indem er aus mikroskopisch kleinen Buchstaben abstrakte Gebilde formt. Er war Mitbegründer der Gruppe Clara Mosch.

Öffentliche Führungen werden  Sa, So, Feiertag um 15.30 Uhr angeboten (keine Anmeldung erforderlich).

Öffnungszeiten: Di – So, Feiertag 11 – 18 Uhr

Übrigens könnt ihr die Kunstsammlungen auch auf Twitter unter http://twitter.com/kunstsammlungen verfolgen. Nicht vergessen: Am 24.10. ist „junge kunstnacht„!

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