Aktion

„Zug der Freiheit“ in Chemnitz

2. Oktober 2009 1 Min. Lesezeit Chemnitz lebt Redaktion

„Wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise…“ – mit diesen Worten von Genscher begann der „Zug der Freiheit“ vor 20 Jahren. In Erinnerung an den Bahntransfer der DDR-Flüchtlinge von Prag nach Hof machte der Sonderzug auch in Chemnitz für eine Stunde einen Zwischenstopp. In den fünf historischen Waggons waren 200 ehemalige Flüchtlinge, Künstler und Jugendliche aus Mittel- und Osteuropa auf der Strecke unterwegs, um an die Geschehnisse ´89 zu erinnern. In Ausstellungen, einer Hörspiel-Lounge und in Form von andächtiger Musik wurden die Ereignisse für die Besucher der Waggons wieder ins Gedächtnis gerufen. Bis zur Abfahrt, bei der ein Aluminium-Geldregen auf die Anwesenden niederging, spielten die Chemnitzer Band Solche und die Dresdner Sinfoniker am Bahnsteig.

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