Im Schlossbergmuseum werden in einer neuen Dauerausstellung gotische Holzskulpturen aus Sachsen gezeigt. Die bis zu 600 Jahre alten Stücke der Sammlung im Kreuzgang des Klosters haben Burkhard Müller derart beeindruckt, dass er in seinem heute erschienenen Artikel in der Süddeutschen Zeitung den Titel „Landesmuseum für gotische Skulptur“ vergibt. Seine lobenden Worte über unsere hiesige Museumslandschaft sind eingebettet in einen Artikel, der bestimmt viele Leser neugierig auf unsere Stadt macht:
Chemnitz nennt sich stolz die „Stadt der Moderne“ und besitzt ungezählte Baudenkmäler aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts – das Mittelalter fällt einem bei diesem Namen nicht notwendig gleich ein. Dabei gibt es hier ein sehr schönes Benediktinerkloster (…) Es beherbergt das Schlossbergmuseum, bislang eine rein kommunalgeschichtliche Einrichtung, die aber jetzt eine sehr grundsätzliche Aufwertung erfahren hat.
Müller, der uns das Intro „Chemnitz – Was für eine Stadt ist das eigentlich?“ fürs Chosy verfasst hat, ordnet in der Süddeutschen die Objekte in ihren historischen Kontext ein und lobt sowohl die Menge der Exponate als auch ihre „feinfühlige Anordnung“. Titel seines Artikels ist „Ewigkeit in Lindenholz“, bezugnehmend auf einen Sprung im Holz des Schlafenden Jakobus, welcher das Besondere des Materials Holz verdeutliche.
Die Ausstellung „Gotische Skulptur in Sachsen“ ist von Dienstag bis Sonntag von 11 – 18 Uhr im Schlossbergmuseum zu sehen. Eintritt 3 Euro bzw. 1,80 Euro ermäßigt.