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Kunst an der Chemnitz

15. Juli 2009 1 Min. Lesezeit Chemnitz lebt Redaktion
KURZ EINGEORDNET

Bevor wir tiefer einsteigen: Hier kommt der schnelle Überblick für alle, die sofort wissen wollen, worum es geht.

  • Warum das Thema gerade spannend ist
  • Für wen sich der Tipp wirklich lohnt
  • Was man schnell mitnehmen kann

proa_daniel_uferpark_chemnitzSpazierst du von der Innenstadt in Richtung des Schlossteiches, kommst du am Uferpark vorbei. Gleich bei der Janssen-Fabrik wartet jetzt ein neues Kunstobjekt darauf, von euch entdeckt zu werden. Aus der Entfernung siehst du drei weiße Kugeln und ein größeres Objekt auf der Wiese liegen. Nachts schimmern die Kugeln hellgrün.

Am Ufer der Chemnitz scheint sich eine Schildkröte zu sonnen. Denn das größere Objekt aus Beton bedecken etwa 500 pastellfarbene Tonfliesen. Mit Knöpfen und anderen prägenden Werkzeugen wurden vom Künstler in all die grünen, hellblauen und gelben Fliesen verschiedene Muster eingebracht. Der Künstler Jose Augusto Proa Daniel hat diese in seiner Werkstatt über mehrere Monate hin in Handarbeit erstellt. Er ist Portugiese und lebt seit zehn Jahren in der Stadt. Die hellen Kunststoffkugeln stammen von der in Berlin arbeitenden Chemnitzerin Conny Kraus.

Offizieller Projekttitel ist „Kunst am Fluss“. So könne man die Kugeln auch als Sauerstoffblasen aus dem Fluss her kommend betrachten, so Proa Daniel. Der frostsichere Ton aus Pillnitz garantiert, dass auch über den Winter das Werk erhalten bleibt. Für mindestens ein Jahr wird es den Park verschönern. Vom Kulturbüro der Stadt werde das Projekt unterstützt.

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