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Chemnitz, ein Trauerspiel

20. Juni 2009 2 Min. Lesezeit Chemnitz lebt Redaktion

sommerwerkstatt_chemnitz_eroffnung2Im Opernhaus wird heute das Musical Anatevka gespielt, darin hadert der Milchmann mit seinem Schicksal – das sei „mal tragisch, mal komisch“. Als Trauerspiel könnte man gestern auch die Szenerie auf dem Theaterplatz vor dem Haus bezeichnen. Denn dort wurde die Eröffnung der Sommerwerkstatt.KOMM „gefeiert“. Das ausrufende „KOMM“ war irgendwie fehlgeschlagen – nur ein paar wenige Dutzend Personen hatten sich eingefunden. Und das, obwohl die Band „Mas Que Nada“ beachtlich abwechslungsreiche Musik darbot und die Szenerie auf einem der schönsten Plätze der Stadt anziehend sein sollte.

Es warten eine Menge Stühle darauf, im Workshop am Samstag kreativ verschönert zu werden, bleibt also zu hoffen, dass die Besucher heute und während der Woche bis zum 28. Juni zahlreicher sind.

Nun aber, KOMMt auf den Theaterplatz!

Das Trauerspiel in Bildern:

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19 Uhr: Die Sommerwerkstatt wird pünktlich eröffnet, aber wo sind die Gäste?
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19.30 Uhr: Es sieht aus, als ob die Band proben würde, aber sie spielt bereits seit einer halben Stunde vor fast nicht vorhandenem Publikum.
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20 Uhr: Es regnet. Das Wetter - wahrscheinlich für viele die Ausrede, um das Haus nicht verlassen zu müssen.
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21.15 Uhr: Die 2. Band macht Pause, wieder gehen Leute.
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21.30 Uhr: Auch wir ziehen weiter. Traurig.
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