NEU in Chemnitz

Jumpstyle in Chemnitz

14. Juni 2009 2 Min. Lesezeit Chemnitz lebt Redaktion
KURZ EINGEORDNET

Bevor wir tiefer einsteigen: Hier kommt der schnelle Überblick für alle, die sofort wissen wollen, worum es geht.

  • Warum das Thema gerade spannend ist
  • Für wen sich der Tipp wirklich lohnt
  • Was man schnell mitnehmen kann

nischelhupper_shirtWenn du bei elektronischer Musik deine Beine nicht stillhalten kannst, dann solltest du einmal den „Jumpstyle“ probieren. Springend bewegst du bei dem Tanz zur gleichnamigen Musik die Beine. In Chemnitz hat sich eine Gruppe junger Leute mit diesem Hobby als „De Nischelhupper“ zusammengefunden. Vor einigen Wochen trafen wir uns mit ihnen. Wir wollten wissen, woher der Jumpstyle kommt und wie er geht.
Am Opernplatz bei schönen Sonnenschein begegnen wir ihnen, mit dabei sind fünf der Jumper: rEbEl-s, Baby Jumper, Tobu, spEEd_nicK und Mar.Co.

Seit Anfang Februar gibt es die Chemnitz-Crew jetzt schon. Sie treffen sich zum Training einmal in der Woche an verschiedenen Plätzen in Chemnitz. So findest du sie nicht etwa nur in der Disco, sondern an der frischen Luft auf dem Theaterplatz, am Seberplatz, ums CCR und, wie der Name sagt, am Marx-Monument.

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Nach der Vorstellung geht’s auch gleich los und sie tanzen bzw. jumpen uns etwas vor. Wir sehen: das ist ein Tanzstil mit dem Charakter eines Ausdauersports, der schon etwas anstrengender ist. Das gespielte Lied heißt „Heb die Beine“, was wohl auch das Motto des Stils sein könnte. Denn diese werden zu den 140-150 BPM abwechselnd nach vorn und hinten geworfen. Getanzt wird einzeln oder in Gruppen. Wir sehen einen „Duo-Jump“ bei dem synchrone Sprünge ausgeführt werden. Der Tanz an sich kann aber auch „Freestyle“ gesprungen werden, erfahren wir. Hierbei ist keine Choreografie oder Schrittfolge vorgegeben und Improvisation ist gefragt.
Obendrein sind zahlreiche Unterkategorien vorhanden: wie etwa French Tek, Hard Jump, Tekstyle, Belgian Style. Die Namen deuten es schon an: die Bewegung ist international. Die Szene entstand in den Niederlanden und ist von Italien bis Frankreich anzutreffen. In Deutschland sind etwa 30 Crews aktiv. Regelmäßig treffen diese sich, wo dann schon 200 Teilnehmer jumpen. Auch die Nischelhupper fahren zu den Meetings. So haben sie sich z.B. bereits mit den Leipziger Jumpern angefreundet und laden sich hin und wieder gegenseitig ein. Schau auch du mal vorbei, vielleicht bist du ja schon bald selbst Mitglied. Die Termine werden immer auf der Seite http://nischelhupper.blogspot.com/ bekannt gegeben. Du bist herzlich eingeladen! [mehr Fotos in der Galerie]

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