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Chemnitzer Museumsnacht im Tietz

20. Mai 2009 2 Min. Lesezeit Chemnitz lebt Redaktion
KURZ EINGEORDNET

Bevor wir tiefer einsteigen: Hier kommt der schnelle Überblick für alle, die sofort wissen wollen, worum es geht.

  • Warum das Thema gerade spannend ist
  • Für wen sich der Tipp wirklich lohnt
  • Was man schnell mitnehmen kann

Die 10. Museumsnacht und die 600 Jahrfeier der Bäckerinnung: zwei Ereignisse vom vergangenen Samstag. Die Handwerker zogen durch die Innenstadt und verteilten Brötchen, in die 27 Museen waren etwa 10 Tsd. Besucher gekommen. Was gab’s zu sehen? Führungen für Kinder im Gunzenhauser, Casanova las im Schloßbergmuseum vor, eine Sonderausstellung in der Stasi-Unterlagenbehörde, ein Fahr-Training auf dem Hochrad im Fahrzeugmuseum, antikes Würfeln im Spielemuseum, u.v.m. Kurz: Unterhaltung, Kunst, Technik und Historie.

Wir hielten uns aufgrund des Chosy-Verkaufes während der Museumsnacht nur im Tietz auf. Hier zeigte die Tanzfabrik arabische Aufführungen und Salsa. Die Stadtbibliothek hatte Märchenerzähler Peter Krauß eingeladen und verkaufte im Foyer aussortierte Bücher, worauf die Chemnitzer heiß waren, denn selbst alte Rambo-Tier-VHS gingen weg. Neue Tierarten aus Papier entstanden zur Darwin-Ausstellung in der „Neuen Sächsischen Galerie“. Im Naturkundemuseum schließlich war es dunkel. Nicht weil es geschlossen war, sondern da man mit Taschenlampen die Insekten in den Vitrinen ärgern anschauen konnte. Besonders die Spinnen haben für heitere Rufe seitens der Frauen gesorgt.

Was wir am Chosy-Stand gelernt haben:
  • dass es durchaus Menschen gibt, die eine Woche lang in Chemnitz Urlaub machen und begeistert sind,
  • dass Besucher eine halbe Stunde an unserem Stand ausharren, nur um einen der begehrten Bonbons abzustauben,
  • uns 10-jährige Jungs vom vorherigen Jahr wiedererkennen,
  • dass das Chosy gerade so in eine männliche Hosentasche passt.
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